HAP-KI-DO System Kim Sou Bong

Dieses Selbstverteidigungskonzept lässt sich mit den Worten von Dojunim Kim Sou Bong am Einfachsten beschreiben:

„Der Mensch steht im Mittelpunkt und nicht die Technik“

Dieser Satz vermittelt zwei grundlegende Inhalte:

  1. Bei der Anwendung einer Technik steht die Unversehrtheit des Trainingspartners im Vordergrund. Soll heißen, bei der Umsetzung einer Technik wird auf den Trainingspartner rücksichtgenommen, das Verletzungsrisiko nach menschlichem Ermessen auf annähernd Null reduziert!Dieser moralische Aspekt des Hap-Ki-Do Systems Kim Sou Bong spiegelt sich in ihrer Anwendung realitätsorientierter Selbstverteidigungstechniken wieder. Wie auch mit dem Angreifer im Ernstfall situations- und subjektspezifisch umzugehen ist!Der Grad der Härte der Abwehrreaktion steht in direktem Verhältnis zum Aggressions-potential des Subjekts. Das Herbeiführen der Kampfunfähigkeit des bzw. der Angreifer steht im Fokus und nicht dessen bzw. deren mögliche Verletzung!
  2. Die Durchführung der einzelnen HKD-Techniken hängen einerseits von der Physis und andererseits vom kognitiven Potential des jeweiligen Menschen ab, somit seiner Fähigkeit zur Umsetzung. Diese ist von verschiedenen Faktoren, im Wesentlichen jedoch von Alter und Geschlecht abhängig! Im Bedarfsfall wird die HKD-Technik den Fähigkeiten des Schülers angepasst, voraussetzend der Einhaltung der drei HKD-Prinzipien!

Somit fördert und manifestiert das Hap-Ki-Do System Kim Sou Bong die moralische Verantwortung, die ein Selbstverteidigungskünstler bei der Ausübung seiner Kunst im Training wie im Ernstfall innehaben muss. Es ermöglicht außerdem auch Menschen mit Einschränkungen, wie etwa in Ihrer Beweglichkeit, diese realitätsnahe Selbstverteidigungsform zielgerichtet auszuüben.